Nach einem Gespräch mit unserer Koordinatorin und ihrem Hinweis, dass es vielleicht sehr schnell zu spät sein könnte, habe ich nach 14 Tagen meinen Mut zusammen genommen und uns angekündigt. Die alte Dame hatte sich sehr darauf gefreut und alle Spielzeuge ihrer Hunde raus gekramt und Leckerlis besorgen lassen.  Noch einmal einen großen Hund um sich zu haben und ihn zu streicheln hat ihr gut getan. Der Hund war ganz ruhig, hat nichts umgeworfen und war ganz lieb. Alle waren glücklich. 

Drei Wochen später habe ich sie bis zu ihrem Tod begleitet.

Hospizarbeit ist für mich:  für kranke Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase da zu sein und wenn möglich, ein wenig Licht in ihre schwere Zeit zu bringen. 

(Gisela B.)

 

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