Teammitglieder von HmS nach dem 15. Projektdurchgang           

        

 

               Hospiz macht Schule – eine Projektwoche an Grundschulen.                 

Leben und Sterben als miteinander verbunden erfahren

      

Ehrenamtliche unseres Hospizvereins wurden in dem speziell für das Projekt entwickelten Ausbildungsstandard für die Durchführung der Projektwoche vorbereitet.

Das Projekt richtet sich an Kinder der 3. und 4. Klasse. In dem Konzept der Projektwoche Hospiz macht Schule gehen mindestens vier oder fünf Ehrenamtliche der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim für fünf Tage gemeinsam als Team in eine Schulklasse. Die Projektwoche hat an jedem Tag einen neuen Themenschwerpunkt. Diese sind:

1. Tag: Werden und Vergehen - Wandlungserfahrungen

2. Tag: Krankheit und Leid

3. Tag: Sterben und Tod

4. Tag: Vom Traurig-Sein

5. Tag: Trost und Trösten

Durch die Anzahl von mehreren Ehrenamtlichen in einer Klasse ist gewährleistet, dass die Kinder in Kleingruppen ausreichend zu Wort kommen und ihre Fragen in diesem geschützten Rahmen stellen können.

Die Themenschwerpunkte werden sach- und altersangemessen den Grundschülern mit Geschichten, Bilderbüchern und Filmausschnitten in großer Runde nahe gebracht. Die Auseinandersetzung damit erfolgt in den Kleingruppen. Es entstehen Collagen, pantomimisch werden eigene Gefühle bei Krankheit dargestellt. Phantasiereisen sowie der Umgang mit Farben und Musik ergänzen das konkrete Handeln der Kinder. Die Ergebnisse der einzelnen Tage werden bei einem Abschlussfest am letzten Tag den Eltern präsentiert. 

Ziel des Projektes ist es, Kinder mit dem Thema "Tod und Sterben" nicht alleine zu lassen. Im geschützten Rahmen sollen sie vielmehr die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zu den Themen bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Durch die Projektwoche gestalten die Kinder die 5 einzelnen Projekttage deshalb anhand ihrer eigenen Fragen, Erfahrungen und Potentiale und bekommen so ein wesentliches Empowerment in ihrer kulturellen Bildung zur „richtigen“ Zeit. Das Projekt wirkt insofern meist präventiv.

Die Eltern der Kinder lernen durch das Projekt, dass es gerade wichtig ist, bei den sensiblen Fragen des Lebens mit den Kindern offen zu sprechen und nichts zu verdrängen. Sie selbst haben oftmals bei dem Thema schwierige Erfahrungen gemacht und wissen vielfach nicht, wie sie Ihre Kinder da wirklich unterstützen können.

Die Lehrenden an den Grundschulen erfahren durch das Projekt neue Zugangswege im Bereich der elementaren Pädagogik.

Nach mehreren Durchführungen des Projekts können wir sagen, dass es für die Kinder und Betreuer eine sehr kostbare und intensive Woche ist. Durch die Kleingruppenarbeit, hat jedes Kind die Möglichkeit, in einem geschützten Raum Fragen zu stellen und sich mitzuteilen. Diese Lerninhalte sind wichtig für das ganze Leben.

In diesen Schulen haben wir das Projekt durchgeführt:

  • Grundschule Blumensiedlung (Klassenlehrerin Frau Deitermann) Juli 2015
  • Grundschule Bookholt (Klassenlehrerin Frau Büßis-Barlage) November 2015
  • Grundschule Ringe (Klassenlehrerin Frau Uchtmann) Februar 2016
  • Grundschule Südblanke (Klassenlehrerin Frau Hoppen) Juni 2016
  • Montessori Grundschule (Klassenlehrerin Fr.Dirksmeier) Februar 2017
  • Grundschule Bookholt (Klassenlehrerin Fr.Wilmink) April 2017
  • Grundschule Stadtflur (Klassenlehrererin Fr.Johannink) Juni 2017
  • GrundschuleSüdblanke (Klassenlehrer Herr Jäckering) November 2107
  • Montessorischule NOH: 12.03.2018 - 16.03.2018  Klassenlehrerin Fr. ten Brink
  • Grundschule Südblanke NOH: 09.04.2018 - 13.04.2018 Klassenlehrer: Herr Bouws
  • Grundschule Stadtflur:18.06.2018 - 22.06.2018
  • Grundschule Quendorf: 05.11.2018 - 09.11.2018
  • Grundschule Altendorf:: 21.01.2019 - 25.01.2019
  • Grundschule Altendorf: 25.03.2019 - 29.03.2019
  • Grundschule Bookholt: 20.05.2019 - 24.05.2019

In diesen Schulen führen wir das Projekt demnächst durch:

 

       Grundschule Blanke: 11.11.2019 - 15.11.2019

 

 
       

 

 

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