zuhören

Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Anliegen und möchten Ihnen und Ihrer Familie zur Seite stehen.

da sein

Wir bleiben an Ihrer Seite auf einer Wegstrecke, die ins Ungewisse führt.

begleiten

Wir möchten Menschen ein Sterben in Würde, Sicherheit und Geborgenheit ermöglichen



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In unserem Team begrüßen wir herzlich

 

Mirjam Hackmann

 
"Hallo ich heiße Mirjam Hackmann,
seit dem Frühjahr 2019 arbeite ich als Koordinatorin für die Grafschafter Hospizhilfe.
Der Bereich rund um die Begleitung von Kindern und deren Familien gehört zu meinen Aufgabengebieten.
Die Koordination von ehrenamtlichen Mitarbeitern ist ein Teil meines Arbeitsfeldes. Diese begleiten Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien zu Hause, in einer Einrichtung oder einem stationären Umfeld.
Von Beruf bin ich Kinderkrankenschwester mit der Weiterbildung Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen. Mehrere Jahre habe ich in der Uniklinik Münster im Brückenteam gearbeitet und im Rahmen dieses Projektes sterbende Kinder mit ihren Familien zu Hause versorgt.
Für Fragen oder ein Gespräch stehe ich gerne zur Verfügung."


 

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Kindertrauergruppe der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim startet neuen Kursus 
 
Keiner hat ihn gefragt, ob er das will, das mit dem Tod.  Das ist fies, so richtig fies!   Tod ist doof!       (Ayse Bosse, „weil du mir so fehlst“)
                                                                                   
 
“weil du mir so fehlst“
Eine kunterbunte Reise durch die Trauer
 
Der Tod eines geliebten Menschen verändert das Leben der Zurückbleibenden mit einem Schlag. Starr geworden durch die eigene Trauer kommt die Sorge um die Trauer der Kinder hinzu und manchmal übersehen wir sie schlichtweg.  Kinder leben in einer ganzheitlichen, gefühlsbetonten Welt. Sie gehen mit ihrer Trauer anders um als Erwachsene dies tun. Manche Kinder ziehen sich zurück, andere wiederum sind albern, lustig und benehmen sich geradezu, als ob nichts geschehen wäre. Jedes Kind trauert auf seine Weise, weil jedes seine Situation anders erlebt. Trauernde Kinder brauchen Möglichkeiten, ihre Gefühle offen auszuleben, und sie brauchen aufmerksame Begleiter, die sie dabei unterstützen. Kinder nehmen je nach Altersgruppe  einen Tod in der Familie oder im Freundeskreis anders wahr, begreifen vielleicht noch nicht alles, aber sind überaus sensibel und unmittelbar in ihrer Trauer und ihren Gedanken zu dem Thema. Sie wollen ernstgenommen und verstanden werden, eben weil sie anders trauern als die Erwachsenen.  Kinder sind „Trauerpfützenspringer“, d.h. sie trauern in Portionen und das kunterbunt! Unsere Kindertrauergruppe ist eine Anlaufstelle für Kinder, die einen Elternteil, ein Geschwisterkind oder einen anderen lieben Menschen vermissen, (dieses Ereignis darf  auch schon länger her sein…denn Trauer endet nicht! aber sie verändert sich!) In einem geschützten Rahmen bekommen die Kinder in der Kindertrauergruppe die Möglichkeit, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen und sich mit anderen betroffenen Kindern auszutauschen. Erleben verbindet! Wir reisen mit den Kindern in Gesprächen und  kreativen Angeboten von der Sprachlosigkeit in der Trauer über die Erinnerungen und den Trost zur Hoffnung. Dazu gestalten wir ein
eigenes ganz persönliches Erinnerungsbuch. Wir möchten den Kindern verdeutlichen, dass Trauer keine Krankheit, sondern eine ganz natürliche Reaktion auf den Verlust ist.
 
Für dieses kostenlose Angebot sind 8 Kindergruppentreffen geplant. Dazu treffen wir uns 1x im Monat, für 1,5 Std., in den Räumen der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim. 
 
Fragen, nähere Informationen oder auch direkte Anmeldungen nehmen wir gerne unter: Hospizhilfe Grafschaft Bentheim, Neuenhauserstr.74, 48527 Nordhorn Tel. 05921/75400 entgegen.
 
„Das Leben ist jetzt anders. Es kann und darf aber trotzdem auch wieder sehr schön sein. Die, die euch fehlen, bleiben für immer da. Bei euch. In euren Erinnerungen, euren Träumen und in euren Herzen.“                                                                             Ayse Bosse, „weil du mir so fehlst“

 

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Vortrag am 25.09.19, 16:00-18:00 im Kloster Frenswegen

 

 

Begegnung mit „Bruder Tod“

Philosophische Grenzgänge und spirituelle Impulse

 

Wir leben in einer „entzauberten“ Welt, einer Kultur des Machens und der technischen Machbarkeit. Ist der Tod ein Problem, das sich irgendwann beherrschen lässt? Oder ist er nicht vielmehr ein Geheimnis, dem wir begegnen können? In Vortrag und Diskussion werden mögliche Grundhaltungen beleuchtet, die wir dem Tod gegenüber einnehmen können. Dabei soll die Erfahrungen, die berühmte Philosophen und andere  Suchende mit diesem Thema gemacht haben, den Hintergrund bieten. Eingeladen sind Menschen, die sich in der Sterbe- bzw. Trauerarbeit engagieren, sowie alle Interessierten.

Der Referent ist der Philosoph und Theologe Dr. Marc Röbel. Er ist Pfarrer und Geistlicher Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld.

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